
Heute stehen uns eine Vielzahl verschiedener Verhütungsmittel zu Verfügung. Gemeinsam finden wir das für Ihre Lebenssituation passende.
Pille
Auch wenn die klassische Pille heute von vielen kritisch betrachtet wird, bleibt sie das am häufigsten genutzte Verhütungsmittel und viele Frauen verhüten damit sicher und zufrieden und/oder nutzen Nebeneffekte wie die Reduktion von Regelschmerzen und -stärke oder die Verbesserung des Hautbildes.
Uns stehen inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Präparate zur Verfügung, darunter Pillen mit naturidentischem Östrogen oder östrogenfreie Pillen, sodass sich die hormonelle Verhütung individueller gestalten lässt. Allen Pillen gemein ist die Verhütungswirkung über die Verhinderung des Eisprungs.
Der Vaginalring ist eine Depotvariante der Pille, bei der die Hormone von einem Kunststoffring abgegeben werden, der selbständig in die Scheide eingeführt wird. Er ist eine gute Alternative für Frauen, die die tägliche Einnahme der Pille umgehen möchten.
Spiralen
Bei dem Wunsch nach längerfristiger Verhütung ohne die Notwendigkeit einer täglichen Einnahme bieten sich die unterschiedlichen Spiralen an.
Die Kupferspirale ist eine komplett hormonfreie Lösung, die in verschiedenen Formen und Größen für fast alle Patientinnen infrage kommt. Allerdings muss dabei mit einer Erhöhung der Blutungsstärke und der Schmerzen bei der Periode gerechnet werden.
Die Kupferkette und der Kupferball bieten hier eine etwas zierlichere Alternative, bei der diese Verstärkung weniger ausgeprägt ist.
Spiralen mit Gelbkörperhormon in unterschiedlicher Dosierung sind eine komfortable Alternative für Frauen mit starker Regelblutung oder dem Wunsch nach (fast) komplettem Ausbleiben der Blutung. Die Ausführungen mit niedriger Dosierung (JaydessÒ, KyleenaÒ) beeinflussen kaum den hormonellen Zyklus und unterbinden nicht den Eisprung bei dennoch sicherer Verhütung.
Verhütungsstäbchen
Ähnlich einer hoch dosierten Hormonspirale oder einer östrogenfreien Pille wirkt das Verhütungsstäbchen (ImplanonÒ) durch reines Gelbkörperhormon, welches so dosiert ist, dass es den Eisprung unterbindet. Hier wird es über ein flexibles Kunststoffstäbchen über eine Dauer von 3 Jahren abgegeben, welches an der Innenseite des Oberarms unter der Haut platziert wird.
Barrieremethoden
Neben dem gut bekannten Kondom gibt es weniger verbreitete Produkte wie Diaphragma, Portiokappe oder Femidom. Im Gespräch finden wir heraus, ob und wenn ja welches.

